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Wo ist das Problem

Jetzt stellt sich die Frage: Wo ist das Problem ?

Stimmt ! 

Ich habe den falschen Zeitpunkt gewählt, um mich hier mitzuteilen. Mir geht es gerade sau-gut. Aber es ist ein einziges Auf und Ab, seit ich zu Hause bin.

Das liegt an meiner verkorksten Erziehung und an meinem Umfeld.

Ja, auch mit über 60 kann man noch an den Folgen seiner Erziehung leiden. Ich habe 46 Jahre gearbeitet und mich am Ende sehr auf die Zeit gefreut, wo das alles vorbei ist - und jetzt, da es endlich so weit ist, habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich es mit gut gehen lasse oder wenn ich einfach mal nur nichts tue.

Erzähle ich das meinen Freunden und Verwandten aus meinem ländlichen Umfeld (meiner Jugend, meiner Heimat) haben sie keinerlei Verständnis dafür und werden nicht müde mir mitzuteilen, wie sehr sie eingespannt sind - und - ich kann es nicht mehr hören: dass man als Rentner ja eh keine Zeit mehr hat.

Ich will aber mein Leben leben, so wie es mir Spass macht. Ich will - nach 46 Jahren Arbeit und jeden morgen um halb sechs aufstehen - jetzt endlich leben !

Hier in meinem städtischen Umfeld stoße ich da eher auf Verständnis - ich werde mich wohl von meinen Jugendfreunden - aber auch von meiner Verwandschaft vom Lande - so nach und nach lossagen müssen - sonst finde ich nicht die Ruhe, die ich Suche und die mir so gut tut - meine Mitte ! Ich will in mir selbst ruhen, so wie mir das momentan gerade gelingt und hoffe nicht schon bald wieder in ein Loch zu fallen. 

 

 

 

 

7.8.14 15:14, kommentieren

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Wie geht es weiter ?

Ich bin jetzt seit 6 Monaten in Rente - so langsam fasse ich Fuß. Nachdem ich vor 2 Monaten Marathon gelaufen bin (mein erklärtes erstes Ziel für den Ruhestand) und die Anspannung weg war, bin ich erst mal in ein Loch gefallen. Mein Plan: Das Leben genießen, so lange es noch möglich ist.

So langsam komme ich zur Ruhe. Und :

Jetzt geht's looooos !!! 

 

1 Kommentar 6.8.14 16:31, kommentieren